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Hans J. Wiegner

Hans J. Wiegner: Mobiles Museum "Heaven"

Mobile Museen / Projekte / CV

In seinen Lichtinstallationen schafft Hans J. Wiegner die Illusion einer künstlichen Landschaft im urbanen Kontext.
     Der Aspekt der Atmosphäre, die sich durch sein Werk zieht, zeigt, wie wichtig Hans J. Wiegner die Beteiligung des Betrachters ist. Er vesteht seine Lichtskulpturen nicht als ein autonomes, geschlossenes Werk, sondern als ein für Aktionen offenes System.

Entwurf "Heaven" für Mobile Museen up

Heaven Heaven
Foto: Ulli Lindenmann

Das Mobile Museum besteht aus drei Raummodulen: einem kleinen, sehr niedrigen Eingangsraum, an den sich zwei große, korridorartige Räume anschließen. In diesen Räumen befinden sich an der Decke mehrteilige Lichtskulpturen, die zum einen eine Morgendämmerung und zum anderen eine Abenddämmerung wiedergeben. Die Lichtstimmung von "Heaven" ändert sich von Ort zu Ort, und stellt somit einen Bezug zum jeweiligen Standort her. Der leere Raum darunter wird zur Bühne, der Betrachter zum Akteur. Das fensterlose Mobile Museum wird durch ein künstliches Oberlicht erleuchtet, und verweist auf das ürsprünglichste Thema der Malerei: das Bild als Fenster in eine andere Welt.

Projekte up

"Rot Block"
Martin-Gropius-Bau, Berlin, 1999

Zur Wiedereröffnung des Martin-Gropius-Baus in Berlin wurde eine 20 Meter lange Lichtskulptur auf dem Vorplatz installiert, die auf die ehemalige Mauerlage des Gebäudes Bezug nahm. Ihr intensiv rotes Glühen vermittelte im Winter den Eindruck von Wärme und Energie. Das spektakuläre Objekt war während seiner Präsentation abends ein beliebter Treffpunkt und Fotokulisse.

 'Rot Block', Martin-Gropius-Bau, Berlin, 1999 "Rot Block", Martin-Gropius-Bau, Berlin, 1999
Foto: Mathias Schormann

"Unterwasserlicht"
Alter Elbtunnel, Hamburg, 2000

Von Juli bis September 2000 wurde der 450m lange Elbtunnel in St. Pauli durch 100 Lichtobjekte in geheimnisvolles "Unterwasserlicht" getaucht. Die Farbskalen der Objekte dieser ortsspezifischen Installation wurden so gewählt, dass der Eindruck eines Abtauchens in die Tiefe des Tunnels suggeriert wurde.

'Unterwasserlicht', Alter Elbtunnel, Hamburg, 2000 "Unterwasserlicht", Alter Elbtunnel, Hamburg, 2000
Foto: Helge Mundt

CV up

Hans J. Wiegner Hans J. Wiegner
Foto: Ulli Lindenmann
1959 geboren in Kempten
1982-85 Studium der Bildhauerei und Innenarchitektur an der Akademie der Künste in München

Lebt seit 1985 in Berlin.

Einzelausstellungen (Auswahl)

2003 "Lichtblöcke" - Parkstadt Schwabing, München
2000 "Unterwasserlicht" - Alter Elbtunnel, Hamburg (Kat.)
1999 "Rot Block", Martin-Gropius Bau, Berlin (Kat.)
1997 "Lichtblöcke im urbanen Kontext", Modellstudien
  "Architektur und Farbe", Architektenkammer, Berlin
1996 Blaues Haus, Innenhof Joachimstaler Strasse
1995 "Farbraum", Foyer Stresemannstrasse, Berlin
1992-96 Realisierung zahlreicher Kunst- und Architekturprojekte mit dem Künstler Karsten Wittke
1992 "Wandbilder", Specks Hof, Leipzig (Kat.)
1989 Ausstellungsräume Georgenstrasse, München
1990 "Münchner Räume", Stadtmuseum München (Kat.)
1988 Studio Poll Galerie, Berlin
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