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Konzept

Der herkömmliche Museumstyp ist durch einen fixierten Ort gekennzeichnet. Dagegen ist die Idee des Mobilen Museums, geschaffene und durch gesellschaftliche Nutzung bereits konnotierte Orte durch eine temporäre Besetzung neu zu beleben, sie in ihrer Struktur und Atmosphäre zu verändern.

Mobile Museen Berlin Mobile Museen Berlin
Foto: Ulli Lindenmann

Die Anregung und Sensibilisierung der Wahrnehmung findet nicht nur im Innenraum der Mobilen Museen statt, sondern schafft auch ein Bewusstsein für den Umraum. Die ästhetischen Erfahrungen verändern und erweitern so das gewohnte Bild spezifischer Stadträume. Die Mobilen Museen sind die konsequente Fortführung unseres Zeitalters der Musealisierung und Mobilität, sowie der Generierung von Kommunikation.

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Foto: Ulli Lindenmann

Jeder Künstler kann sich aus einem modularen Bausatz aus recycelten PVC Platten (Kömacel) sein individuelles Museum mit einer max. Größe von 10 qm konstruieren. Durch diese modulare Bauweise kann der Künstler eine begehbare Raumstruktur schaffen, die eine eigenständige Einheit von außen und innen bildet. Die äußere Hülle / Architektur entspricht dem inneren Erlebnis- und Atmosphärenraum.

Die Mobilen Museen bieten verschiedene Möglichkeiten den Ausstellungsraum und Museumsbegriff neu zu erfahren. Das Projekt "Mobile Museen" kann den Gedanken der Inszenierung musealer Räume reflektieren und weiterdenken. Das Museum als modulares System, ermöglicht die flexible Gestaltung der Architektur und eine Einheit von Kunstwerk und Raum.

Produktion Produktion

Die Mobilen Museen können als autarke, atmosphärisch geschlossene Räume gestaltet werden, oder aber sie beziehen das Publikum durch ihre offene Konzeption in den Prozess des "Ausstellens" und "Musealisierens" mit ein. Einige das Projekt begleitende Fragen lauten: Was bedeutet die Mobilität für ein Museum? Kann dies ein neuer Museumstyp sein - von der Produzentengalerie zum Produzentenmuseum?

Begehbare Raumskulpturen: das Museum als flexible Architektur

Durch die modulare Bauweise kann der Künstler eine begehbare Raumstruktur konstruieren, die eine eigenständige Einheit von außen und innen bildet. Die äußere Hülle / Architektur entspricht dem inneren Erlebnis- und Atmosphärenraum.

Mobilität: das Künstlermuseum auf Reisen

Im Gegensatz zum herkömmlichen Museumstyp, der durch einen fixierten Ort definiert ist, wandern die Mobilen Museen zu ihrem Publikum.

Durch ihre Leichtbauweise können sie unkompliziert aufgebaut werden, und bilden als Gesamtes eine Museums-Community.

Atmosphäre: das Museum als Ort der Kontemplation

Die kleinen Orte, bilden einen geschlossenen Kontemplationsraum, in dem der Besucher ganz vom Atmosphärischen umhüllt wird. Es wird ein intimer und konzentrierter Austausch mit dem Kunstwerk auch in belebter, urbaner Situation ermöglicht.

Temporäre Besetzung des urbanen Raums: das interaktive Museum

Die Mobilen Museen verändern durch ihre temporäre Anwesenheit das gewohnte Bild spezifischer Stadträume. Was bedeutet das für den Ort und die Stadtbewohner? Wie wirkt sich dieser Eingriff auf den Umraum / Zwischenraum, den sie besetzen aus? Wie treten sie in Interaktion mit der Bevölkerung? Wie wirken sie sich auf die Wahrnehmung der Bevölkerung aus?

Kunstproduktion als ein offener Prozess: das Mobile Museum Studio

Im MM-Studio werden Handlungen / Performances zu einer lebendigen Skulptur. In einem von außen einsehbaren Museum können urbane Situationen gespiegelt werden.

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Foto: Ulli Lindenmann